Salat zubereiten – gewaschen

Alles zu Salat

So bereitest du Salat richtig zu

Salat zuzubereiten ist kinderleicht. Ein paar Dinge solltest du trotzdem beachten.

Der Begriff Salat ist ja sehr weit gesteckt – an dieser Stelle geht es aber ausschließlich um das Blattgemüse. Die grünen Blätter zu verarbeiten ist vermeintlich einfach. Allerdings gibt es ein paar Tricks, die den Salatgenuss noch steigern.

Vor der Salat-Zubereitung steht der Einkauf.

Nur ein möglichst erntefrisches Produkt ergibt auch einen wirklich guten Salat. Das ist nichts Neues. Nur: Wie erkennt man, ob das Gemüse auch wirklich frisch ist? Erstes Indiz: Die Blätter sehen prall und nicht welk aus. Strunk und äußere Blätter sollten keine braunen Stellen haben. Je frischer die Blätter sind, desto gesünder sind sie, denn je mehr Zeit zwischen Ernte und Verzehr vergeht, desto mehr Vitamine sind bereits verloren gegangen. Der zweite Blick sollte daher auf die Angabe des Herkunftslandes gehen. Salat aus der Region? Vielleicht die beste Wahl. Auf dem Wochenmarkt bekommst du Salat direkt vom Erzeuger. Die Chancen stehen außerdem gut, dass es eine Salatsorte ist, die gerade Saison hat und daher im Freiland angebaut wurde. Übrigens kann man viele Sorten auch auf dem Balkon oder Fensterbrett ziehen. Frischer geht’s nicht!

Salat kaufen

Und wie steht es mit den Fertigsalaten im Folienbeutel? Da die Blätter hier meist klein geschnitten wurden, solltest du besonders gut hinschauen, ob sich braune Stellen gebildet haben. Tipp: Vor dem Verzehr unbedingt waschen.

Stichwort Salat waschen:

Wer es hier zu gut mit dem Wasser meint, spült mit dem Sand auch gleich die wertvollen Mineralstoffe und Vitamine aus den Blättern. Am besten gebe die Blätter im Ganzen in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Kurz darin bewegen und dann wieder herausnehmen. Der Sand setzt sich unten ab und kann mit dem Wasser ausgegossen werden. Das Ganze wiederhole, je nach Verschmutzungsgrad, ein bis zwei Mal. Danach schleuder den Salat trocken und zupfe oder schneide ihn erst ganz zum Schluss in kleinere Happen, wenn du kleinere Blätter bevorzugst. Tipp: Je weniger Schnittfläche beim Waschen, desto geringer der Vitaminverlust.

Falls keine Schleuder zur Hand ist, kann man sich mit einem Küchenhandtuch behelfen: Einfach den Salat darauf legen, die Tuchecken zusammennehmen und den Arm kreisen lassen - am besten draußen. Man kann auch die Salatschüssel mit dem Geschirrtuch abdecken, gut festhalten und ein paar Mal auf den Kopf und zurück drehen. Feldsalat und ganz zarte, junge Blätter solltest du allerdings nicht schleudern, da sie dadurch leicht matschig werden.

Und noch ein Trick, diesmal aus der Gastronomie: Wenn man Kopfsalat ein Mal beherzt mit dem Strunk auf die Arbeitsfläche schlägt, lösen sich alle Blätter und können ganz leicht auseinander gezupft werden. Die äußeren, harten Blätter und ggf. Blattspitzen entfernt man dabei, ebenso den Strunk und eventuell zu dicke Mittelrippen.

Und was mache ich, wenn Salat übrig bleibt?

Regel Nummer eins: Das Dressing erst unmittelbar vor dem Verzehr über die Blätter geben, so bleiben sie am längsten knackig. Reste stellt man in einem möglichst luftdicht verschlossenen Gefäß in den Kühlschrank. Ein Teller auf die Salatschüssel zu legen, tut es im Notfall auch. Ganze oder halbe Köpfe wickelst du in ein feuchtes Küchenpapier und legst sie dann in einer Tüte in den Kühlschrank. Ein paar Tage hält sich das Blattgemüse so noch. Den Vitaminen zuliebe solltest du es aber lieber früher als später verputzen.

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